Das Bayernkolleg stellt sich vor

Jedes Schuljahr stellt sich das Bayernkolleg vor. Eine gute Alternative nach einer abgeschlossenen Ausbildung. Herr Kühl vom Bayernkolleg Schweinfurt präsentierte wichtige Eckpunkte dieses Bildungsweges in einer PowerPoint-Präsentation. Unterstützt wurde Herr Kühl von zwei Schülerinnen des Bayernkollegs, die bereitwillig Fragen beantworteten. So konnten sich insgesamt 11 Klassen aus den Bereichen Bau, KFZ, Elektro, IMT und Techniker unserer Schule am 21.01.25 und am 28.01.25 informieren. Ich danke allen Kollegen, die zum Gelingen dieser Veranstaltungen beitrugen.

Annett Hellmuth
Beratungslehrerin

Klassenfahrt zum Bahnen-Golf-Zentrum und Wehranlagen

Am Mittwoch, den 10.7.2024 trafen sich die Schüler der FIM10D, unter Aufsicht von unserer Referendarin Stefanie Manger, und die Klasse FIM11A von Herrn Kilian, abmarschbereit in ihren Klassenzimmern. Nach den letzten Tagen mit Temperaturen um die 30°C waren wir alle froh, dass es am Morgen etwas geregnet und dadurch abgekühlt hatte. Dafür machte uns die hohe Luftfeuchtigkeit auf dem Fußweg durch die Innenstadt in Richtung Sennfeld nun zu schaffen. Ein Zwischenstopp zur Verpflegung mit Getränken und Eis war notwendig.

Das ursprünglich angepeilte Ziel „Kleines Industriemuseum“ hatte uns leider wegen Umbauarbeiten abgesagt. Frau Manger hatte uns aber stattdessen am „Bahnengolfzentrum Schweinfurt“ für eine Partie Minigolf angemeldet und reserviert. Nicht alle Schüler waren zu Beginn von dieser Änderung angetan. Nach der Gruppeneinteilung gingen immer 4-5 Schüler mit Schlägern und Zettel ans Werk und es stellte sich sehr schnell ein begeisterter Wettbewerb bei dieser schon fast vergessenen Freizeitbeschäftigung ein. Ein Hole-in-One gelang nur wenigen Schülern durch viel Konzentration und feinmotorischem Geschick. Diese Fähigkeiten sind auch im Berufsleben gefragt und konnten hier in der Klassengemeinschaft in einem etwas gelockerten Umfeld trainiert werden.

Danach ging es zum Picknick mit diversen sportlichen Betätigungen hinunter zu den Wiesen an den Wehranlagen. Manche Schüler warfen Frisbee, andere fanden sich zu einem kleinen Tischtennis Turnier ein. Eine weitere Gruppe traf sich an einem Trainingsgestell mit Reckstangen für Klimmzüge und Sit-Ups. Man kann als Lehrer schon etwas neidisch werden, wenn man sieht, wie unsere Schüler ihre Muskeln spielen lassen. Die Jungs sind echt fit! Es war ein gelungener Tag zum Abschluss eines anstrengenden Schuljahres.

Reinhard Kilian

Verstärkung für JaS – Jugendsozialarbeit an Schulen

Mein Name ist Klaus Hering und ich unterstütze seit April 2025 meine Kollegin Laura Süßmann an der Dr.-Georg-Schäfer-Schule in Schweinfurt.

Ich bin in den letzten 15 Jahren als Sozialpädagoge in unterschiedlichen Bereichen und Orten tätig gewesen und freue mich darauf, meine Erfahrung nun in der Berufsschule einbringen zu können.

Als Sozialpädagoge möchte ich Jugendliche und junge Erwachsene beim Lösen von kleinen oder großen sozialen Problemen unterstützen und nach Möglichkeit den Ausbildungserfolg sicherstellen.

Dabei ist es völlig egal, ob die Probleme zu Hause, auf der Arbeit oder in der Schule bestehen. Wir helfen gerne weiter und bieten individuelle Hilfestellungen an.

Das Beratungsangebot von JaS ist freiwillig, vertraulich und professionell. Neben den Schülerinnen und Schülern können sich auch Lehrkräfte, Eltern und Ausbilder bei Fragen und Problemen an uns wenden.

Ich bedanke mich für die herzliche Aufnahme an der Dr.-Georg-Schäfer-Schule und freue mich auf eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Klaus Hering

Übrigens findet ihr uns in unserem Büro in U 04. Gerne könnt ihr uns auch eine

E-mail schreiben laura.suessmann@schweinfurt.de bzw. klaus.hering@schweinfurt.de oder ihr ruft einfach an: Laura Süßmann 0175-3550957 Klaus Hering 0151 57218644

Besuch der Bildungsmesse Didacta 2025 in Stuttgart

Die Didacta ist die größte Fachmesse für Bildung im deutschsprachigen Raum und fand 2025 vom 11. bis 15. Februar in Stuttgart statt. Die Messe bot ein breites Spektrum an Themen rund um frühkindliche Bildung, schulische und berufliche Ausbildung sowie digitales Lernen. Sie gilt als bedeutende Plattform für den Austausch zwischen Lehrkräften, Bildungsexperten und Anbietern innovativer Lehr- und Lernmittel.

Anreise und Teilnehmer

Am 11. Februar 2025 reisten drei Berufsschullehrer des Fachbereichs Metalltechnik – Herr Mangold, Herr Müller und Herr Schmitt – mit dem Pkw zur Messe Stuttgart. Herr Kießling aus dem Fachbereich Elektrotechnik und IT besuchte am Folgetag die Messe. Nach einer unterhaltsamen Fahrt und einer kurzen Orientierung vor Ort begann der Messebesuch mit einem gezielten Rundgang durch die Hallen mit Angeboten für die berufliche Bildung.

Angebote im Bereich Metalltechnik und Elektrotechnik

Die Didacta 2025 präsentierte eine Vielzahl an Ständen und Vorträgen, die sich speziell mit der beruflichen Bildung im Bereich Metall- und Elektrotechnik befassten. Besonders im Fokus standen:

  • Moderne Lehr- und Lernmethoden: Digitale Lernplattformen und Simulationen für den Unterricht, die praxisnahes Arbeiten ermöglichen.
  • Neue Ausbildungskonzepte: Vorstellung von dualen Ausbildungsmodellen und Weiterbildungsmöglichkeiten.
  • Didaktische Materialien und Lehrmittel: Lernsoftware, Fachbücher und digitale Unterrichtshilfen für einen anschaulichen und praxisorientierten Unterricht.
  • Fachvorträge und Workshops: Expertenbeiträge zu Themen wie Industrie 4.0, nachhaltige Produktion und der Einsatz neuer Technologien in der Ausbildung.

Ausklang des Messebesuchs

Nach einem informativen und vielseitigen Messetag ließen die drei Lehrer ihren Besuch bei einer zünftigen Brotzeit am Stand von ETS ausklingen. Bei Brezen, Wurst und regionalen Spezialitäten fand ein geselliger Austausch über die gewonnenen Eindrücke und Ideen für den Unterricht statt.

Fazit

Der Besuch der Didacta 2025 in Stuttgart erwies sich als äußerst lohnend. Die Lehrer konnten wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung ihres Unterrichts mitnehmen und wertvolle Kontakte zu Anbietern und Fachkollegen knüpfen. Die Kombination aus Fachinformationen, neuen Technologien und praxisnahen Einblicken machte die Messe zu einer inspirierenden Erfahrung.

Autor: Emil Müller

Alles hat seine Zeit

Am 15.11. war es so weit: für knapp 230 Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Ausbildungsrichtungen war dieser Freitag nach dreieinhalb Jahren der letzte Schultag.

Der Tag begann an der Schule und führte die 13. Klassen zunächst in die Auferstehungskirche. Dort gestaltete Herr Wohlfahrt in seiner Rolle als Diakon zusammen mit seinen Kolleginnen aus der Abteilung Religion/Ethik die etwa halbstündige Andacht zum Thema „Alles hat seine Zeit“.

Getreu nach Kohelet legte Herr Wohlfahrt den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung dieses Jahrtausende alten Textes aus, der aktuell wie nie scheint. Die Fürbitten trugen Schüler aus der Abteilung Elektrotechnik vor, die sie zuvor mit ihren Lehrerinnen Frau Schraut und Frau Englert formuliert hatten. Darin fanden sich viele gute Wünsche und Bitten für sie selbst, ihre Mitschüler, Lehrer und Eltern. Mögen sie sich alle erfüllen! Den Abschlusssegen für den weiteren Lebensweg der Absolventen wünschten Frau Schraut, Frau Heinelt und Herr Wohlfahrt gemeinsam vom Altar aus. Den musikalischen Rahmen gestalteten die Kollegen als Lehrerband und griffen mit Liedern wie „Ich wünsche dir Zeit“ das Thema der Andacht auf. Durch sie wurde es zwischendurch richtig feierlich! Ein herzliches Dankeschön gilt ihnen allen und vor allem unserem ehemaligen Kollegen Herrn Bock, der mit seinem Trompetensolo die Kirche zum S(ch)wingen brachte.

Zurück in der Schule gab es eine Verschnaufpause in Form von Abteilungsfrühstücken.

Im Anschluss fand in der festlich beleuchteten Aula der Dr.-Georg-Schäfer-Schule – immerhin illuminiert von 300 echten Glühbirnen – die offizielle Verabschiedung statt.

Neben musikalischen Beiträgen gab es auch einige Reden, die den Absolventinnen und Absolventen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg mit auf den Weg gaben.
Herr Geisel von der Firma Schaeffler betonte in seiner Ansprache, wie wichtig Fleiß und Durchhaltevermögen für den Erfolg sind. Er ermutigte die jungen Erwachsenen, sich mit Engagement den Herausforderungen des Lebens zu stellen, ihre Ziele konsequent zu verfolgen und jetzt nochmal richtig für die bevorstehende Prüfung zu lernen.

Die Schülervertreterinnen Natalia Woijtkewitsch und Amelie Dülk blickten in ihrer Rede auf die vergangenen Schuljahre zurück. Sie erinnerten an die vielen gemeinsamen Erlebnisse und die Herausforderungen, die sie gemeinsam gemeistert haben. Dabei hoben sie die Bedeutung der Schulzeit für die Entwicklung wichtiger Kompetenzen wie Multitasking und Konzentrationsfähigkeit hervor. Humorvoll stellten sie auch einen Zusammenhang zwischen Serien-Marathons und dem Verständnis von Übersetzungsverhältnissen her.

Last but not least richtete der Schulleiter Herr Paul Worte an die Versammelten. Es gäbe für alles seine Zeit, so griff er die Bibelweisheit erneut auf und wünschte den Schülerinnen und Schülern nach der Zeit des Lernens und Feierns eine Zeit des erfüllten Lebens. Dabei mögen sie bei allem, was sie tun und entscheiden nie ihr Herz vergessen.

Diese am Ende herzliche Verabschiedung der Schülerinnen und Schüler markierte einen wichtigen Meilenstein in ihrem Leben. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge (vor Freude auf die Zukunft und Trauer über das fehlende Weißwurstfrühstück) verließen sie die Aula und damit einen prägenden Lebensabschnitt.

Wir wünschen ihnen allen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg.

Für die Dr.-Georg-Schäfer-Schule

Marina Heinelt und Markus Kriegebaum

Studienfahrt nach Malta – Technik, Geschichte und Kultur hautnah erleben

Im November 2024 unternahm die Abschlussklasse der Technikerschule eine faszinierende Studienfahrt nach Malta, die uns sowohl technische als auch kulturelle Einblicke bot. Neben atemberaubenden historischen Stätten stand auch ein exklusiver Besuch des Wartungswerkes von Lufthansa Technik Malta auf dem Programm.

Unsere Reise begann mit einer Führung durch Valletta, der heutigen Hauptstadt Maltas. Die Stadt beeindruckte uns mit ihren gut erhaltenen Festungsanlagen, prunkvollen Palästen und historischen Plätzen. Wir besichtigten die St. John’s Co-Cathedrale, deren opulente Innenausstattung mit goldverzierten Decken und kunstvollen Marmorgräbern uns ins Staunen versetzte. Zudem hatten wir die Möglichkeit, die Upper Barrakka Gardens zu besuchen, von denen aus wir eine spektakuläre Aussicht auf den Grand Harbour genossen.

Ein besonderes Highlight war der beeindruckende Rundgang durch die Wartungshallen von Lufthansa Technik Malta. Hier erhielten wir spannende Einblicke in die hochkomplexe Welt der Flugzeugwartung. Die Fachkräfte erklärten uns detailliert die Prozesse der Inspektion, Wartung und Reparatur moderner Verkehrsflugzeuge. Besonders beeindruckend war der Blick auf die aufgebockten und zerlegten Flugzeuge in der großen Wartungshalle.

Danach besuchten wir die prähistorische Tempelanlage Hagar Qim. Diese faszinierende Stätte, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, stammt aus der Zeit um 3600 bis 3200 v. Chr. und zählt zu den ältesten freistehenden Gebäuden der Welt. Unsere Audioführung durch die Anlage brachte uns die faszinierende Geschichte dieser frühen Kultur näher. Besonders beeindruckend waren die riesigen Steinblöcke und die präzise Bauweise der Tempelanlage, die ein Zeugnis des enormen Wissens der damaligen Menschen ist.

Gegen Ende unserer Reise stand noch ein Besuch in Mdina an, der ehemaligen Hauptstadt Maltas. Die mittelalterliche Stadt, auch als „die stille Stadt“ bekannt, verzauberte uns mit ihren engen Gassen, imposanten Palästen und atemberaubenden Ausblicken über die Insel. Besonders eindrucksvoll war die Kathedrale von Mdina mit ihrer prächtigen Barockarchitektur. Beim Spaziergang durch die schmalen Gassen fühlten wir uns in eine andere Zeit versetzt.

Für uns war die Studienfahrt nach Malta eine perfekte Mischung aus Technik, Geschichte und Kultur. Der Besuch bei Lufthansa Technik Malta ermöglichte uns einen tiefen Einblick in die moderne Luftfahrttechnik, während die Erkundung von Mdina, Valletta und Hagar Qim uns die reiche Vergangenheit der Insel näherbrachte. Diese Reise war eine unvergessliche Erfahrung, die unser Wissen erweiterte und uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Neuer Ausbildungsberuf: Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration – Die Antwort des Elektrohandwerks auf die digitale Transformation von Gebäuden

Vom 09. bis 11. April 2025 fand an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen das erste bundesweite Treffen der Berufsschulen statt, die den neuen Ausbildungsberuf „Elektroniker/in für Gebäudesystemintegration (GSI)“ im dualen Ausbildungssystem anbieten.

In der Auftaktpräsentation betonte Herr Ferdinand Weinbacher, Leiter der Technischen Informationsstelle des Landesinnungsverbands für das Bayerische Elektrohandwerk, die dringende Notwendigkeit dieses neuen Ausbildungsberufs. Er hob hervor, dass dieser Beruf entscheidend ist, um die zukünftigen Herausforderungen im Elektrohandwerk im Kontext der digitalen Transformation und der Energiewende im Gebäudesektor erfolgreich zu meistern.

Ein zentrales Anliegen des Treffens war die Festlegung verbindlicher, bundesweit einheitlicher Ausbildungsstandards, um eine qualitativ hochwertige Ausbildung in ganz Deutschland zu gewährleisten.

Bereits im Vorfeld hat das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung in Bayern ein umfassendes, lernfeldübergreifendes Unterrichtskonzept für alle relevanten Lernfelder entwickelt. Dieses Konzept bildet ein solides Fundament für die Ausbildungsstandards an den Berufsschulen, die den neuen Beruf des Elektronikers/der Elektronikerin für Gebäudesystemintegration (GSI) anbieten. Besonders hervorzuheben ist der Advance Organizer (siehe Abbildung), der künftig als wertvoller Leitfaden im Unterricht für alle GSI-Schulen fungieren wird.

Im Rahmen von Fachvorträgen der Firmen Lingg & Janke OHG, Alexander Maier GmbH und ABB erhielten die Teilnehmer eine umfassende Übersicht über den aktuellen Stand der Technik in den Bereichen Smart Home und Smart Building. Diese Themen sind bereits jetzt entscheidend für die neue Ausbildung und betreffen insbesondere die Energiewende. Fragen wie „Wer soll das Lastmanagement (§14a EnWG), das Gebäudeenergiegesetz (GEG §71a) und die Mobilitätswende umsetzen?“ wurden intensiv diskutiert.

Zusätzlich präsentierten die Berufsschulen Heinrich-Hertz-Schule Karlsruhe und Dr.-Georg-Schäfer Schule Schweinfurt praxisnahe Unterrichtsbeispiele, die als Grundlage für die Etablierung praxisorientierter Lerninhalte bundesweit dienen.

Insgesamt war der Workshop ein großer Erfolg und hat die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Berufsschulen unterstrichen. Die Online-Plattform Hubbs wurde als zentrale Austauschplattform geschaffen, um die Entwicklung des GSI nachhaltig voranzutreiben.

Wir danken allen Teilnehmern herzlich für ihr Engagement und freuen uns auf die weitere gemeinsame Arbeit zur Verbesserung der Ausbildung im Bereich der Gebäudesystemintegration.

Ingenieurskunst trifft Praxis: Vier Projekte für mehr Sicherheit und Effizienz im Maschinenbau

In diesem Schuljahr standen an unserer Technikerschule spannende und herausfordernde Projekte im Mittelpunkt, die das breite Spektrum des Maschinenbaus eindrucksvoll widerspiegeln. Insgesamt arbeiteten sechs engagierte Schüler – einige im Rahmen von Einzelarbeiten, andere im Zweierteam – an vier innovativen Projekten, die nicht nur das technische Know-how der Lernenden förderten, sondern auch einen wesentlichen Beitrag zur Praxisrelevanz des Unterrichts leisteten.

Das erste Projekt, in Kooperation mit Firma Maincor Rohrsysteme GmbH & Co.KG in Schweinfurt, befasste sich mit der Entwicklung, Konstruktion und Fertigung eines Schneidgerätes für Kunststoffrohre, das zur Erhöhung der Arbeitssicherheit beiträgt. Hier lag der Fokus auf der Kombination aus praktischer Fertigungstechnik und sicherheitsrelevanten Aspekten, was den Schülern einen wertvollen Einblick in die Bedeutung von ergonomischen und schutztechnischen Neuerungen im Maschinenbau ermöglichte.

Bild1: Abschlusspräsentation „Schneidgerät“

Ein weiterer herausragender Beitrag kam im Rahmen der Zusammenarbeit mit Firma Koob Testsystems GmbH in Grabfeld zustande. Die Entwicklung eines Teststandes, mit dem Schleifringe und Bürsten von Rotoren auf Verschleiß und Übertragungseigenschaften getestet werden, verdeutlichte, wie essenziell präzise Prüfverfahren für die Qualitätssicherung in industriellen Anwendungen sind. Dieses Projekt zeigte den Lernenden, wie theoretische Grundlagen in der Werkstoff- und Maschinendynamik in die Praxis umgesetzt werden können.

Mit Firma Perma-tec GmbH & Co. KG in Euerdorf entstand das dritte Projekt zur Entwicklung eines Prüfstandes, der Schmiersysteme umfassend auf die Dichtigkeit von Wasser gemäß IP-Normen überprüft. Die Technikerschüler lernten hier, wie durch fundierte Ingenieurkenntnisse zuverlässige Prüfverfahren entwickelt werden, um die Funktionalität und Langlebigkeit komplexer Systeme zu garantieren – ein zentraler Aspekt im Maschinenbau.

Abgerundet wurde das Jahr durch die Untersuchung eines Funktionsdetails einer Schiffsstoßschutzanlage in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro IRS Stahlwasserbau Consulting AG in Würzburg. Dieses Projekt unterstrich die Vielseitigkeit moderner Maschinenbautechnologien und die Bedeutung von Detailanalysen, um auch in maritimen Anwendungen höchste Sicherheitsstandards zu erreichen.

Bild2: Abschlusspräsentation „Schiffsstoßschutzanlage“

Ein gemeinsamer roter Faden, der alle Projekte verbindlich zusammenführt, ist der Anspruch, innovative Lösungen im Maschinenbau zu entwickeln, die in puncto Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz Maßstäbe setzen. So zeigen alle Projekte, wie durch den gezielten Einsatz von Ingenieurwissen und präzisen Fertigungstechniken wesentliche Verbesserungen in verschiedenen Anwendungsbereichen erzielt werden können. Neben der technischen Kompetenz stand auch die Zusammenarbeit mit namhaften Firmen im Vordergrund, wodurch die Schüler einen realitätsnahen Einblick in die Berufspraxis erhielten und ihre Zukunft im Maschinenbau aktiv mitgestalten können.

Bild3: Projektgruppe mit Projektbetreuer Specht

Die Projekte waren eine Bereicherung für alle Beteiligten, und weitere Projektarbeiten sind bereits für das kommende Schuljahr in Planung.

Eckhard Specht

Werksbesuch bei der Firma GROB

Anfang Februar konnten die Schüler der Abschlussklasse unserer Technikerschule auf Einladung der Firma GROB das Werk in Mindelheim besichtigen. Diese Fahrt wurde zusammen mit der Technikerschule in Bad Neustadt durchgeführt.

Start war um 07.00 Uhr an unserer Schule in Schweinfurt. Nach einer dreieinhalbstündigen Fahrt kamen wir in Mindelheim an. Nach einer kurzen Begrüßung und einem Mittagessen in der Kantine erhielten wir eine Präsentation über die Firma mit anschließender Werksführung. Da die Firma im Maschinenbau tätig ist und gleichzeitig Anlagen für die E-Mobilität herstellt, war die Besichtigung sowohl für unsere Maschinenbauer als auch für die Techniker aus Bad Neustadt sehr interessant.

Im Anschluss wurden unsere Schüler auch über Einstiegsmöglichkeiten bei der Firma GROB informiert.

Um 16.00 Uhr ging es dann wieder zurück nach Schweinfurt.

Wir danken der Firma GROB für den interessanten und informativen Tag und der Technikerschule in Bad Neustadt für die Organisation.

Büchertauschbörse in der Aula – Lesen gefährdet Ihre Dummheit!

Die Idee einer Büchertauschbörse entstand, um das Lesen in und außerhalb der Schule zu fördern. Handys können dabei beispielsweise in den Pausen durch Bücher ersetzt werden.

Projekt der Klasse BML11

Viele weitere Ideen und die Umsetzung des Projekts lagen in den Händen der Klasse BML11 und ihren Lehrern. Sie waren in den letzten Schulwochen fleißig und bauten die Vitrine zur Büchertauschbörse um. Des Weiteren wurde ein kreatives Konzept erarbeitet, um Bücherinteressierte zum Schrank zu locken. Beispielsweise brachte man das Wort „Buch“ in verschiedenen Sprachen und passende Piktogramme an den beiden Außenseiten der Börse an.

Entdecken – Lesen – Tauschen

Der Grundgedanke der Büchertauschbörse lautet: Entdecken – Lesen – Tauschen. Alle an der Dr.-Georg-Schäfer Berufsschule können „neue“ Bücher für sich entdecken. Man darf gratis Bücher auswählen und diese in der Schule oder auch an anderen Orten lesen. Die Bücher dürfen gerne behalten oder wieder zurückgebracht werden. Zudem können auch eigene Bücher, die man für lesenswert hält, hineingestellt werden. Dabei soll darauf geachtet werden, nur vollständige und saubere Bücher hineinzulegen. Und bei einem vollen Schrank sollen keine weiteren Bücher mehr hineingestellt werden. Wir freuen uns, insbesondere zum Start der Büchertauschbörse, über Buchspenden, die den Bücherschrank zum Leben erwecken.

Ein herzliches Dankeschön

Ein herzliches Dankeschön geht an die Klasse BML11 und die Lehrer für ihre großartige Arbeit und ihr Engagement bei der Umsetzung der Büchertauschbörse. Ihr Einsatz hat dieses Projekt erst möglich gemacht.

Viel Freude beim Entdecken, Lesen und Tauschen!

Magdalena Klaehre