Am 15.11. war es so weit: für knapp 230 Schülerinnen und
Schüler der verschiedenen Ausbildungsrichtungen war dieser Freitag nach
dreieinhalb Jahren der letzte Schultag.
Der Tag begann an der Schule und führte die 13. Klassen zunächst
in die Auferstehungskirche. Dort gestaltete Herr Wohlfahrt in seiner Rolle als
Diakon zusammen mit seinen Kolleginnen aus der Abteilung Religion/Ethik die
etwa halbstündige Andacht zum Thema „Alles hat seine Zeit“.
Getreu nach Kohelet legte Herr Wohlfahrt den Schülerinnen
und Schülern die Bedeutung dieses Jahrtausende alten Textes aus, der aktuell
wie nie scheint. Die Fürbitten trugen Schüler aus der Abteilung Elektrotechnik
vor, die sie zuvor mit ihren Lehrerinnen Frau Schraut und Frau Englert
formuliert hatten. Darin fanden sich viele gute Wünsche und Bitten für sie
selbst, ihre Mitschüler, Lehrer und Eltern. Mögen sie sich alle erfüllen! Den
Abschlusssegen für den weiteren Lebensweg der Absolventen wünschten Frau Schraut,
Frau Heinelt und Herr Wohlfahrt gemeinsam vom Altar aus. Den musikalischen
Rahmen gestalteten die Kollegen als Lehrerband und griffen mit Liedern wie „Ich
wünsche dir Zeit“ das Thema der Andacht auf. Durch sie wurde es zwischendurch
richtig feierlich! Ein herzliches Dankeschön gilt ihnen allen und vor allem
unserem ehemaligen Kollegen Herrn Bock, der mit seinem Trompetensolo die Kirche
zum S(ch)wingen brachte.
Zurück in der Schule gab es eine Verschnaufpause in Form von
Abteilungsfrühstücken.
Im Anschluss fand in der festlich beleuchteten Aula der
Dr.-Georg-Schäfer-Schule – immerhin illuminiert von 300 echten Glühbirnen – die
offizielle Verabschiedung statt.
Neben musikalischen Beiträgen gab es auch einige Reden, die
den Absolventinnen und Absolventen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg mit
auf den Weg gaben.
Herr Geisel von der Firma Schaeffler betonte in seiner Ansprache, wie wichtig
Fleiß und Durchhaltevermögen für den Erfolg sind. Er ermutigte die jungen
Erwachsenen, sich mit Engagement den Herausforderungen des Lebens zu stellen,
ihre Ziele konsequent zu verfolgen und jetzt nochmal richtig für die
bevorstehende Prüfung zu lernen.
Die Schülervertreterinnen Natalia Woijtkewitsch und Amelie
Dülk blickten in ihrer Rede auf die vergangenen Schuljahre zurück. Sie
erinnerten an die vielen gemeinsamen Erlebnisse und die Herausforderungen, die
sie gemeinsam gemeistert haben. Dabei hoben sie die Bedeutung der Schulzeit für
die Entwicklung wichtiger Kompetenzen wie Multitasking und
Konzentrationsfähigkeit hervor. Humorvoll stellten sie auch einen Zusammenhang
zwischen Serien-Marathons und dem Verständnis von Übersetzungsverhältnissen
her.
Last but not least richtete der Schulleiter Herr Paul Worte
an die Versammelten. Es gäbe für alles seine Zeit, so griff er die
Bibelweisheit erneut auf und wünschte den Schülerinnen und Schülern nach der
Zeit des Lernens und Feierns eine Zeit des erfüllten Lebens. Dabei mögen sie
bei allem, was sie tun und entscheiden nie ihr Herz vergessen.
Diese am Ende herzliche Verabschiedung der Schülerinnen und
Schüler markierte einen wichtigen Meilenstein in ihrem Leben. Mit einem
lachenden und einem weinenden Auge (vor Freude auf die Zukunft und Trauer über
das fehlende Weißwurstfrühstück) verließen sie die Aula und damit einen
prägenden Lebensabschnitt.
Wir wünschen ihnen allen für die Zukunft alles Gute und viel
Erfolg auf ihrem weiteren Weg.
Für die Dr.-Georg-Schäfer-Schule
Marina Heinelt und Markus Kriegebaum