Ersthelferschulung an der BS 1

In regelmäßigen Abständen dürfen sich die Lehrkräfte auf die Auffrischung ihrer Fähig- und Fertigkeiten zum Thema „Erste Hilfe“ freuen. Da eine Schulung ein gewisses Maß an Unterrichtseinheiten umfassen muss, bietet sich dafür an Schulen ein sogenannter „Pädagogischer Tag“ an. Der Buß- und Bettag 2024 war für die Dr.-Georg-Schäfer-Schule ein solcher.

Geplant und durchgeführt wurde der 20. November durch den Sicherheitsbeauftragten Herrn Bähr. Zusammen mit Herrn Hoffmann und dessen Abteilung sowie dem Versorgungsteam wurde der Rahmen für diesen Tag gestaltet. Im Konferenzraum E 05 wurde eine „Versorgungsstation“ mithilfe der Kuchenspenden aus dem Kollegenkreis und jeder Menge Kaffee und Getränken gerichtet. Mittags wurde das Kollegium durch einen Caterer aus der Region mit warmem Essen gut versorgt.

Die eigentliche Arbeit, die Ausbildung zum Ersthelfer, begann um acht Uhr. Die drei jungen Referenten der Johanniter Unfallhilfe – allesamt noch Studenten – kamen aus Würzburg und begannen pünktlich mit ihren theoretischen und praktischen Unterweisungen. Aufgeteilt in drei große Räume erhielten die Lehrkräfte Hinweise zu strafrechtlichen und moralischen Aspekten rund um das Thema Erste Hilfe. Hier zeigte sich die Referentin der Gruppe im E 05, Isabella, sehr kompetent und konnte jede Nachfrage zufriedenstellend beantworten. Bei so vielen Ersthelfern unter den Kollegen war das kein leichtes Unterfangen.

Nach den verschiedenen Impulsen zum richtigen Ablauf im Notfall sowie den verschiedenen Arten von Notfällen ging es nach dem Mittagessen in die Praxis. Als Klassiker wurde am Partner die stabile Seitenlage geprobt. Um sich diese gut merken zu können, wurde sie uns als Kaktus vorgestellt, was wirklich eine gute Eselsbrücke dafür ist.

Dann erhielten wir zu Übungszwecken Materialien zum Versorgen unserer fiktiven Blutungen und zur Beatmung von Anne. Kennen Sie Anne nicht? Nun, wir kennen sie jetzt. Anne war das Gesicht unserer Übungspuppe. Und ja, jede und jeder dufte an ihr das Beatmen üben und Herzdruckmassagen durchführen.

Trotz der Ernsthaftigkeit des Themas wurde in unserer Gruppe mehrfach herzlich gelacht. Dies ließ den Tag schnell vergehen und so pünktlich wie wir begonnen hatten, endeten wir auch. Um 15.30 Uhr waren die Kolleginnen und Kollegen mit viel Input versorgt und konnten in den Feierabend starten. Mal sehen, was sich bis zur nächsten Ersthelfer-Schulung in zwei, drei Jahren alles verändert. Ob es dann den Kaktus noch gibt?

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei den kompetenten sowie stets freundlichen Referentinnen und Referenten der Johanniter, Isabella, Vera und Jan, für die kurzweilige inhaltliche Gestaltung des Tages.

Marina Heinelt, StDin