Schulausstellung „Gebet“ – eine Brücke der Freundschaft und Kultur

Kürzlich fand in unserer Schule eine erstaunliche und sehr herzliche Ausstellung mit dem Titel „Gebet“ statt, die von unserer Klassenlehrerin Frau Böttcher organisiert wurde. Die Hauptidee der Ausstellung war es, zu zeigen, wie Menschen aus verschiedenen Ländern ihren Glauben und ihre Hoffnungen durch Gebete ausdrücken. Jeder von uns – Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine, Syrien, Albanien, dem Iran, der Türkei und Mazedonien – schrieb ein eigenes Gebet in seiner Muttersprache und gestaltete es auf einer großen Leinwand. Diese Arbeiten wurden zu wahren Kunstwerken, die ein Stück unserer Kultur und Seele widerspiegeln.

Die Vorbereitung der Ausstellung war sehr spannend. Zusammen mit meinen Mitschülern gestaltete ich unsere Schulaula: Wir stellten Ständer auf, befestigten unsere Arbeiten daran und beschrifteten sie oben mit den Namen der Künstlerinnen und Künstler. Das Design war sehr stilvoll und durchdacht. Am aufregendsten war jedoch, dass jeder von uns ein traditionelles Gericht aus seinem Land zur Eröffnung mitgebracht hat. Die Tische bogen sich unter köstlichen Leckereien, wie man in der Ukraine sagt: Es gab ukrainische Wareniki, syrische Baklava, türkische Köfte, albanische Pite und vieles mehr.

Viele Klassen aus unserer Schule besuchten die Ausstellung. Alle betrachteten mit Interesse die Gebete, lasen ihre Übersetzungen und genossen natürlich das Essen. Die Atmosphäre war sehr freundlich und warm. Viele kamen zu uns, stellten Fragen, interessierten sich für Rezepte und fragten nach den Traditionen unserer Länder. Es war unglaublich schön, denn wir haben nicht nur unsere Kultur gezeigt, sondern sie auch mit anderen geteilt.

Das Ziel dieser Ausstellung war sehr wichtig – wir wollten zeigen, dass wir, obwohl wir aus verschiedenen Ländern kommen und unterschiedliche Traditionen haben, durch gemeinsame Werte verbunden sind: Glaube, Hoffnung, Liebe und der Wunsch nach Frieden. Wir wollten, dass unsere Mitschüler sehen, wie reich und vielfältig die Kulturen der Welt sind, und verstehen, dass Freundschaft und gegenseitiger Respekt das Wichtigste sind.

Ich fand es wirklich toll, dass unsere Lehrerin eine solche Ausstellung organisiert hat. Es war eine großartige Gelegenheit, anderen unsere Kultur vorzustellen und uns selbst besser kennenzulernen. Diese Ausstellung war nicht nur unterhaltsam, sondern auch sehr lehrreich für uns alle. Ich denke, solche Veranstaltungen machen unsere Schule besonders und helfen uns, uns näher kennenzulernen.

Von Alina Yermoloenko (BIK-V B)