Grund zum Jubeln: Wenn Lehrer:innen noch einmal die Schulbank drücken

Am Mittwoch vor den Herbstferien gab es in der Julius- Maximilians-Universität (JMU) am Wittelsbacher Platz in Würzburg Grund zum Jubeln: Insgesamt 13 Lehrer*innen beruflicher Schulen in Nordbayern hatten die Herausforderung auf sich genommen, eine sonderpädagogische Zusatzqualifikation anzugehen, die berufsbegleitend vom Bayrischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus in Kooperation mit der JMU angeboten wurde.

Mit dem Ziel sonderpädagogisch relevante Probleme im Unterricht und entsprechende Förderbedarfe beurteilen sowie dementsprechende Unterstützungsmaßnahmen abrufen zu können, drückten die bereits etablierten Lehrkräfte nochmals freiwillig selbst die Schulbank.

Dabei wurden besonders die beiden sonderpädagogischen Fachrichtungen „Pädagogik bei Verhaltensstörungen“ sowie „Pädagogik bei Lernbeeinträchtigungen“ ins Auge gefasst. Beginnend mit dem Wintersemester 2020/2021 bearbeiteten die Absolvent*innen an einem Präsenztag pro Woche verschiedene Schwerpunkte dieser beiden Fachbereiche und erbrachten innerhalb der vier Semester insgesamt Leistungen von 60 ECTS. Diese beinhalteten neben einer mündlichen sowie einer schriftlichen Prüfung abschließend auch die Abgabe einer wissenschaftlichen Hausarbeit. So wurden die Lehrer*innen selbst nochmal in Prüfungssituationen versetzt, die normalerweise deren Schüler*innen bestens bekannt sind. Abschließend war daher auch die Freude groß, als alle Teilnehmer*innen nach zweijähriger Ausbildung endlich ihr Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an der Zusatzqualifikation in den Händen hielten.

Nachdem die Qualifikationsmaßnahme pandemiebedingt zu großen Teilen leider nur online stattgefunden hatte, konnte die Feierlichkeit zur Zertifikatsverleihung jedoch wieder in Präsenz stattfinden. Hier blickte Ralf Guthmann, der die „Student*innen“ in ihrer Zusatzqualifikation über die beiden Jahre betreut hatte, noch einmal auf die gemeinsame Zeit zurück und zog abschließend ein sehr positives Resümee, indem er die erbrachten Leistungen erneut würdigte.

Schließlich ließen es sich Ministerialrat Dr. Alfons Frey, als Vertreter des Kultusministeriums in München, genauso wie Prof. Dr. Ronald Stein, der als Lehrstuhlinhaber die JMU vertrat, nicht nehmen, den Absolvent*innen zum erfolgreichen Abschluss persönlich zu gratulieren und die Zertifikate im Beisein einiger Schulleitungen zu überreichen.

Sebastian Werner

Referendar:innen erkunden Schweinfurt

Am 13.09.2022 begann für die Studienreferendar:innen der Dr.-Georg-Schäfer-Schule (Berufsschule 1) und der Ludwig-Erhard-Schule (Berufsschule 2) das Referendariat. Für viele bedeutet dies auch, dass Schweinfurt für das kommende Schuljahr die neue Heimat ist. Wie kann man Schweinfurt besser kennen lernen als bei einem gemütlichen Essen mit anschließender Nachtwächter-Führung?

Am Montag, den 24.10.2022, trafen sich somit die Studienreferendar:innen der beiden Berufsschulen zusammen mit den Seminarlehrkräften zu einem gemütlichen Austausch. Auch folgten der Einladung von StRefin Anika Herbert weitere Lehrkräfte beider Schulen. Bei einem gemütlichen Come-Together im italienischen Restaurant Aposto konnten sich die Teilnehmer:innen austauschen und südliche Spezialitäten verköstigen. Im Anschluss beteiligte sich ein Teil der Gruppe an einer Nachtwächter-Führung. Zusammen mit der Stadtführerin, Kathrin Grimm, begaben sich die Interessierten zu den historischen Hotspots Schweinfurts.

Neben dem Rathaus, dem Schrotturm und der Stadtmauer wurden weitere Gassen und Sehenswürdigkeiten begutachtet. Aus der Stadtführung nehmen die Referendar:innen folgende Funfacts mit: Die Schweinfurter waren gewieft, sodass sie mit dem Schrotturm ihre eigene Munition herstellten. Zudem entwickelten die Schweinfurter einen besonderen Farbton, der Wände und Tapeten zum Leuchten brachte (und manche um die Ecke). Van Gogh fand ein besonderes Gefallen an diesem Schweinfurter Grün trotz des hohen Arsensanteils. Auch erwähnenswert ist wohl die schönste Frau Schweinfurts. Ihr Name war Judith, die eines Tages von einem Verehrer auf dem Ross aus der Stadt transportiert wurde.

Die Referendar:innen waren für den gemütlichen Austausch und das Kennenlernen außerhalb der Schule sehr dankbar.

Anton Kirmeier

Pädagogischer Tag 2022

Am 16.11.2022, am Buß- und Bettag, konnten sich 23 Lehrkräfte der Dr.-Georg-Schäfer-Schule im Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt (GKS) fortbilden. Dies geschah im Rahmen einer interessanten Führung und abschließenden Präsentation.

Die teilnehmenden Lehrkräfte der Dr.-Georg-Schäfer Schule

GKS – Kohlekraftwerk und Müllverbrennungsanlage

Schon bei der Anfahrt mit dem Auto kann man den imposanten Kamin, beinahe 100 Meter Höhe, des Schweinfurter Kraftwerks bestaunen. Dieser ist Teil der Müllverbrennungsanlage und gleichzeitig Nistplatz für Falken. Das Werk besteht insgesamt aus drei Teilen. Einer Müllverbrennungsanlage, welche die Grundlast der Wärmeerzeugung stellt, einem angeschlossenen Kohlekraftwerk, für die erhöhten Lasten im Winter, und einem Spitzenlastkessel.

Müllentsorgung, Fernwärme und Strom

Die Abfallentsorgung von insgesamt neun kommunalen Gesellschaftern war der Grund für die Errichtung und mittlerweile werden durch das Werk mit ca. 100 Mitarbeitern die drei Schweinfurter Großbetriebe ZF Friedrichshafen AG, SKF GmbH, Schaeffler Technologies AG & CO. KG sowie die Stadt Schweinfurt mit Fernwärme versorgt. Daneben dient es zur Stromerzeugung.

Gesellschafter

1990 wurde in der Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt GmbH der Betrieb aufgenommen. Wichtige Gesellschafter sind neben den kreisfreien Städten und Landkreisen Aschaffenburg, Schweinfurt, Haßberge, Main-Spessart, Miltenberg, Main-Tauber-Kreis und Rhön-Grabfeld die Großbetriebe ZF, SKF und Schaeffler. Durch die unterschiedliche Zusammensetzung der Gesellschaft sei es u.a. nicht immer einfach einen Konsens bei Entscheidungen herbeizuführen, wie uns per Nachfrage verraten wurde.

Führung

Mit Sicherheitshelm und Kopfhörern ausgestattet durften wir die Außenanlagen -Reststoffsilos und die Plätze für die Kohle- und Müllanlieferung- besichtigen. Anschließend wurden wir noch durch einen kleinen Teil des riesigen Gebäudes geführt. Dabei wurden all unsere Fragen geduldig beantwortet. Spektakulär war die Sicht aus der Kanzel des Kranführers in den Müllbunker.

Verbrennung von Steinkohle und Müll und deren Abfallprodukte

Im Laufe der Führung und der Präsentation wurde uns u.a. erklärt, dass ein Großteil der Fernwärme und des Stroms durch das Verbrennen von hochwertiger Steinkohle entsteht. Der Jahresbedarf an Steinkohle ging im Laufe der Jahre immer mehr zurück. Die Kohle wird u. a. aus Polen oder auch Kolumbien per Schiff oder Bahn importiert. Die Abgase aus der Kohleverbrennung durchlaufen eine Rauchgasentschwefelungsanlage und einen Gewebefilter.

Ein kleinerer Teil der Energie kommt aus der Müllverbrennungsanlage. Der Müll wird per LKW angeliefert und nicht weiter getrennt. Bei der Verbrennung entstehen neben Rauchgasreinigungsprodukten, Schlacke, Strom und Fernwärme. Zur Rauchgasreinigung muss das Abgas aus der Abfallverbrennung mehrere Komponenten durchlaufen: selektive nichtkatalytische Reduktion, Multizyklon, Sprühtrockner, Gewebefilter und zweistufige Wäscher.

Präsentation und Bewirtung

Bei der Präsentation durfte sich das Lehrpersonal mit belegten Brötchen und Kaltgetränken stärken. Währenddessen wurden u.a. Fragen zum Kohleausstieg und den Alternativen gestellt. Wir bedankten uns recht herzlich für die kompetente und interessante Führung mit einem kleinen Präsent unserer Schule.

M. Klaehre

Trotz erschwerter Bedingungen mit Spitzenleistungen abgeschlossen.

Insgesamt 24 staatlich geprüfte Maschinenbautechniker verlassen die Schule!

Nach zwei Jahren unter Coronabedingungen konnten wieder 24 Schüler der Fachschule für Maschinenbautechnik ihre Urkunde als staatl. geprüfter Maschinenbautechniker („Bachelor Professional“) in Empfang nehmen. Darüber hinaus erhielten fünf Schüler für ihre hervorragenden Leistungen den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung.

Nach ihrer ersten Ausbildungsphase und einer anschließenden beruflichen Tätigkeit, sind die Schüler nun durch ihre zweijährige Weiterbildung an der Technikerschule bereit für Führungsaufgaben in ihrem beruflichen Bereich oder für ein Studium.

Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg!

Stadt Schweinfurt investiert in die Zukunft der Ausbildung der Kfz-Mechatroniker

OB Sebastian Remelé besucht die Dr.-Georg-Schäfer Schule.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé besuchte mit Referent Jürgen Montag und Vertretern des Amtes für Sport und Schulen die Dr.-Georg-Schäfer-Schule. An der staatlichen Berufsschule 1 werden von 65 Lehrkräften, in 73 Klassen, gewerblich-technische Ausbildungsberufe unterrichtet und somit ein großer hochqualitativer Beitrag zur Nachwuchsgewinnung von Fachkräften für Handwerk und Industrie geleistet. Die Schule präsentierte den Vertretern der Stadt Schweinfurt bei laufendem Unterrichtsgeschehen, am Beispiel des Kfz-Fachbereiches, den Einsatz zahlreicher technischer Neuanschaffungen, die besonders durch die wohlwollende Unterstützung des Sachaufwandsträgers Stadt Schweinfurt getätigt werden konnten.

Begrüßt und begleitet von Schulleiter Matthias Paul, der neuen Stellvertreterin Marina Heinelt sowie dem Kfz-Fachbereichsleiter Rolf Hoffman, wurde eine Besichtigung der neugestalteten Werkstätten der Schule vorgenommen.

Beeindruckt von den drei neuesten Schulungsfahrzeugen und der dazugehörenden mess- und prüftechnischen Ausstattung beobachtete die Delegation die Ausbildung der Schüler*innen durch die beiden Lehrkräfte Gerald Makowski und Simon Manger. Die Schüler*innen zeigten souverän ihr bereits erworbenes Können und ergänzten dieses durch einen Stationenlauf zur weiteren Anwendung und Verknüpfung mit neuen Lerninhalten.

Im Bild v.l.n.r Schulleiter Matthias Paul, Fachlehrer Simon Manger, Fachbereichsleiter Rolf Hoffmann, Amtsleiter René Gutermann, OB Sebastian Remelé, Referent Jürgen Montag, Sachgebietsleiter Andreas Adelmann, Fachlehrkraft Gerald Makowski, stellv. Schulleiterin Marina Heinelt

„Es ist hochinteressant zu sehen mit welchen modernen Methoden und Techniken unsere angehenden Fachkräfte hier an der Berufsschule ausgebildet werden und wie engagiert die jungen Nachwuchskräfte bei der Sache sind“, so OB Remelé im gemeinsamen Gespräch nach dem Rundgang durch die Werkstätten.

Durch die getätigten Investitionen konnte sich die Dr.-Georg-Schäfer-Schule zu einer herausragenden Berufsschule in Nordbayern entwickeln. So ist die Schule beispielsweise zu einem von nur zwei Ausbildungsstandorten in Bayern für den Sachkundenachweis Klimatechnik für Kfz geworden.

„Wir danken der Stadt Schweinfurt sehr für diese Unterstützung, konnte doch in sehr vielen Bereichen, gerade auch in der digitalen Ausstattung ein großer zukunftsweisender Schritt gegangen werden“, bestätigte Schulleiter Paul.

Mit Ausblick auf die kommenden digitalen technischen Veränderungen, wie beispielsweise der Elektromobilität, ist die Kfz-Werkstatt der Berufsschule nun hervorragend für die Zukunft gerüstet.

Die städtische Delegation konnte sich mit den Fachlehrkräften und der Schulleitung nach der informativen Besichtigung noch ausgiebig austauschen.

Die derzeit stattfindende energetische Sanierung der Außenhülle des Schulgebäudes, mit Aufbau einer Fotovoltaikanlage, wird in einigen Jahren die gesamte technische Erneuerung der Schule und des Fachbereiches Kfz an der Schule abrunden.

Schüler*Innen, die ihre Ausbildung im Metallbereich – dazu gehört auch der Fachbereich Kfz-Mechatronik – erfolgreich abgeschlossen haben, können nach gesammelter Berufserfahrung, an der Dr.-Georg-Schäfer-Schule auch eine hervorragende Weiterbildung starten. An der angeschlossenen Fachschule für Maschinenbautechnik (Technikerschule) können in zweijähriger Weiterbildung das Fachwissen und die Berufschancen deutlich erweitert werden. Der Abschluss Techniker*in in der Maschinenbautechnik, als „Bachelor professionell“, bietet die Möglichkeit eine Karriere in der mittleren Führungsebene zu starten.

Neuer Beruf an der Dr.-Georg-Schäfer Schule

Ab dem kommenden Schuljahr 2022/2023 startet die Beschulung des neuen Ausbildungsberufs „Elektroniker/-in für Gebäudesystemintegration“.

https://www.mainpost.de/ueberregional/wirtschaft/mainpostwirtschaft/gebaeudesystemintegration-neuer-beruf-wird-exklusiv-an-schweinfurter-berufsschule-gelehrt-art-10854269

Unter dem folgenden Link finden sie den Artikel der Mainpost.

Anschlussstudium für Technikerschulabsolvierende in Großbritannien

Über die vergangenen Jahre haben zahlreiche besonders engagierte Technikerschulabsolvent:innen, nach ihrem Abschluss an der Technikerschule für Maschinenbau, ein Auslandsstudium an der Glyndwr Universität in Wales oder an der University of Bolton in England aufgenommen. Das Besondere an diesem Studium ist, dass die gesamten Leistungen, die sie an der Technikerschule erbracht haben, auf das Studium angerechnet werden. Somit war es ihnen in nur einem Jahr möglich den akademischen Abschluss des Bachelors im Maschinenbau zu erwerben und in einem zweiten Jahr ihren Master.

Um auch in den gegenwärtigen Technikerschulklassen, die Neugier auf dieses Studium zu wecken, fand am 23.06.2022 eine Informationsveranstaltung hierzu statt. Ein ehemaliger Technikerschüler präsentierte hierbei, den von ihm eingeschlagen Studienweg. Er ist gegenwärtig damit beschäftigt, seine Masterarbeit an der Glyndwr Universität fertig zu stellen. Was sogleich auch den erfolgreichen Abschluss seines Masterstudiums darstellen wird. Er blickt auf zwei anstrengende, aber sehr erfolgreiche Studienjahre zurück, in denen er bereits den akademischen Abschluss des Bachelors an der University of Bolton erworben hat.

Die Beantwortung der zahlreichen Fragen von den sehr interessierten Schüler:innen rundeten seine Ausführungen ab. Insbesondere faszinierte das Auditorium die Einschätzung über den Schwierigkeitsgrad des Studiums: „das ist gut machbar mit dem erworbenen Technikerabschluss im Maschinenbau hier an der Schule!“, so seine Einschätzung.

Der Vortragende warb bei den Schüler:innen deswegen auch dafür, seinem eingeschlagenen Bildungsweg ebenfalls zu folgen. Es gebe gegenwärtig zudem zahlreiche Möglichkeiten nach dem Studium in Firmen als Maschinenbauabsolvent einzusteigen.

Eckhard Specht

Projektarbeiten an der Technikerschule – Pandemie hinterlässt auch hier ihre Spuren

Für viele Schuljahre war es den Technikerschüler:innen ein starkes Anliegen, möglichst bei einem Betrieb ihrer Wahl, eine Projektarbeit durchzuführen. Es ist den Teilnehmer:innen im Vorfeld bekannt, dass die Durchführung eines Projekts die spätere betriebliche Realität als Techniker:in in einem Unternehmen sehr gut widerspiegelt und sich außerdem leicht Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern knüpfen lassen. Aus den letzten beiden Schuljahren lässt sich anhand sinkender Anzahlen an Projektarbeiten nun leider erkennen, dass auch hier Corona einen negativen Einfluss hatte. Es wurde wiederholt von Schüler:innen berichtet, dass Firmen von Projektarbeiten Abstand nähmen, aus Angst vor eingeschleppten Infektionen. Trotz dieser limitierten Umstände führten im aktuellen Schuljahr immerhin sechs Technikerschüler:innen Projektarbeiten bei den Firmen ihrer Wahl durch.

In Kooperation mit der Firma MTZ Metalltechnik Zitzmann GmbH in Oerlenbach wurde das Projekt „Technische, konstruktive und wirtschaftliche Betrachtung eines Fassadenelements“ ermöglicht. Die beiden Projektnehmer:innen waren thematisch eingebunden in ein Sanierungsprojekt der Werntal-Halle in Poppenhausen. Anhand der Aufgabenstellung wurde deutlich, wie vielfältig die Tätigkeitsbereiche angehender Techniker:innen sein können. Vorkenntnisse auf dem Gebiet des Metallbaus, kamen den Technikerschüler:innen bei der Durchführung ihres Projekts sehr zugute. Während der Abschlusspräsentation ihres Projekts, gelang es ihnen auf sehr anschauliche Weise, die Vorzüge der von ihnen ausgewählten, modernen Fassadenelemente zu erläutern.

Die weiteren zwei Projekte werden im Folgenden mit Projektthema und Kooperationsfirma benannt:

Zusammen mit der Schaeffler Technologies AG & Co. KG in Schweinfurt wurde die Projektarbeit mit dem Titel „Erstellung einer Maschinendatenbank“ durchgeführt.

Die Firma URT Umwelt- und Recyclingtechnik GmbH in Karlstadt betreute des Weiteren die Projektarbeit „FSP Feuer und Staub Präventionssystem“.

Die Ergebnisse der Projektarbeiten wurden im Rahmen von Präsentationen interessierten Schüler:innen und Lehrkräften im Schulhaus vorgestellt. Mehrfach wurde von den Präsentierenden betont, welch wertvoller Einblick in die Firmen durch die Projektarbeiten gelang.

Eckhard Specht

Ab dem Schuljahr 2022/23 startet der Elektroniker/In für Gebäudesystemintegration (GSI) an der

Dr. Georg-Schäfer-Schule Schweinfurt – Handwerk • Technik • Industrie
Dr. Georg-Schäfer-Schule Schweinfurt

Unsere Berufsschule

Die Dr.-Georg-Schäfer-Schule, Staatliche Berufsschule 1 Schweinfurt freut sich zum nächsten Schuljahr einen äußert zukunftsträchtigen Beruf anbieten und beschulen zu können. Wir sind die „Exzellenzschule für Industrie 4.0“ mit zentraler Lage in Nordbayern und genießen die volle Unterstützung unseres Sachaufwandsträgers der Stadt Schweinfurt.

Wir bieten:

  • komfortable Übernachtungen vor Ort in unseren Partner-Wohnheimen
  • beste Verbindung zur Elektroinnung und der SHK-Innung
  • sehr gutes hochengagiertes, motiviertes Personal (Mitarbeit KMK, ISB)

Zur Beschulung des Berufes GSI ist eine enge schulhausweite Zusammenarbeit gegeben. Die Fachbereiche Elektrotechnik und Sanitär-Heizung-Klima arbeiten abteilungs- bzw. schulhausübergreifend zusammen.

Die Elektroabteilung:

Derzeit sind im Fachbereich Elektrotechnik zehn Lehrkräfte der Fachrichtung Elektrotechnik beheimatet, die zusätzlich von Kollegen aus der Berufsschule in allgemeinbildenden Fächern unterstützt werden. Die Elektroabteilung ist seit über 10 Jahren eng vernetzt mit der Elektroinnung Schweinfurt. Dies wird sichtbar an der Mitwirkung in den Prüfungsausschüssen sowie der Erarbeitung und Ausführung eines nachhaltigen Nachhilfekonzeptes. Lehrkräfte sind engagiert in den Lehrplankommissionen und Umsetzungshilfen für den EFEG und auch für den GSI tätig. Planungen der Abteilung umfassen seit Jahren die zukünftige Ausrichtung der Berufsbilder im Bereich Elektrotechnik. Deshalb werden für den GSI vorhandene Ressourcen weitergenutzt und sogar ausgebaut.

Die SHK-Abteilung:

Im Fachbereich SHK sind an unserer Schule sieben Lehrkräfte fachlich tätig. Sowohl im theoretischen wie auch im fachpraktischen Lernfeldunterricht erfolgt eine moderne, zeitgemäße Ausbildung auf dem neuesten Stand der Technik. Eine enge Zusammenarbeit mit der SHK-Innung (z. B. Mitwirkung in Prüfungsausschüssen, Bereitstellung von Schülertablets) wird gepflegt. Schülertablets sind bereits regelmäßig im Einsatz, WLAN ist in den Klassenräumen vorhanden.

Unser Wohnheim:

Zur Unterbringung unserer Blockschülerinnen und -schüler steht uns, seit Jahren bestens bewährt, das Wohnheim bei Kolping in Schweinfurt zuverlässig zur Seite. Beste Unterbringung und Betreuung ist langfristig gesichert. Unsere stetigen Kontakte und reger Austausch mit dem Wohnheimpersonal und den Heimleitungen sind selbstverständlich.

„Jugendwohnen“ – Das Wohnheim bei Kolping in Schweinfurt

Quelle: https://www.kolping-bildung-schweinfurt.de/_files/site_website/site_website_1/img_main_header.jpg

Kolping-Bildungszentrum Schweinfurt
Moritz-Fischer-Straße 3
97421 Schweinfurt
Telefon: 09721 7883722 (Verwaltung)
Fax: 09721 7883799

Wir freuen uns auf die Auszubildenden des Berufes Elektroniker/In für Gebäudesystemintegration (GSI).


Weitere Informationen finden Sie unter
https://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/7757/mit-neuem-zukunftsberuf-durchstarten.html

Dienstbesprechung in den Berufsfeldern Metalltechnik und Elektrotechnik

Die Dr.-Georg-Schäfer-Schule war dieses Jahr wieder Veranstalter einer Dienstbesprechung der Regierung von Unterfranken. An diesem Treffen nahmen am 10.05.2022 die Fachbetreuer:innen für die Bereiche Metalltechnik und Elektrotechnik aus dem gesamten Regierungsbezirk Unterfranken teil.

Der Schulleiter, Herr Paul, und die stellvertretende Schulleiterin, Frau Heinelt, begrüßten die Teilnehmenden und Referenten und wünschten der Veranstaltung einen erfolgreichen Verlauf. Insbesondere freuten sie sich in ihrer Ansprache über die zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen in den Bereichen Metall und Elektro, die in unserer Schule stattfinden.

Ein zentraler Baustein in der bayernweiten Fortbildung der Metall- und Elektrolehrkräfte, sind die sogenannten Kooperationslehrgänge. Die Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) in Dillingen bietet hierbei in den Bereichen Industrie 4.0 und Digitalisierung unterschiedliche Module an, die durch qualifizierte Lehrkräfte an ihren jeweiligen Schulen durchgeführt werden. Herr Lotter, der Zuständige für diese Fortbildungsmodule an der ALP, legte in seinen Ausführungen die neuesten Veränderungen in der Modullandschaft dar. Überdies diskutierte er Möglichkeiten, einer noch stärkeren Vernetzung einzelner Schulen, bei der Lehrerfortbildung zu Spezialthemen.

An diesen Programmpunkt anknüpfend trafen sich die Teilnehmenden nach den Fachbereichen Elektro und Metall getrennt. Dort wurden unter anderem Fortbildungswünsche und die Personalsituationen in den Fachbereichen thematisiert. Die Diskussion fand mit den Vertretern der Regierung, Herr Saam und Herr Specht, statt.

Für das leibliche Wohl wurde danach in der Mensa des benachbarten Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums gesorgt. Nach der Mittagspause ging es auf direktem Weg, zu Fuß, weiter zur Hochschule für angewandte Wissenschaften in Schweinfurt. Zu Beginn stellte Prof. Dr. Udo Müller die verschiedenen Studiengänge der Fakultät Maschinenbau vor. Er betonte außerdem, wie wichtig es sei, junge Leute für ein Studium oder eine berufliche Ausbildung in den sogenannten MINT-Fächern zu begeistern.

Die Fakultät freute sich, vier ihrer Labore vorstellen zu dürfen. Je nach Interessenslage stand es den Teilnehmenden frei, sich jeweils zwei Labore zeigen zu lassen. Die Fahrzeugtechnik und das Verbrennungsmotorenlabor standen Interessierten aus diesem Bereich offen. Weitere Schwerpunkte bildeten das C-Factory Labor und das Werkzeugmaschinenlabor. Besonders der hohe Grad an Automatisierung sorgte hier für Begeisterung.

Es wurde nochmals deutlich, wie groß die Nähe zwischen beruflicher Bildung und akademischer Ausbildung- nicht nur räumlich- liegt!

Den abschließenden Teil der Veranstaltung bildete der kurze Fußweg zurück zur Schule, bei dem klar wurde, wie gewinnbringend die Dienstbesprechung vor allem in Hinblick auf Vernetzung und Kontaktpflege nach der langen „Corona-Durststrecke“ war.

Ich danke allen Beteiligten für die Teilnahme und das rege Interesse an der Veranstaltung.

Eckhard Specht
Fachmitarbeiter Metall der Regierung von Unterfranken