Aktuelle Informationen zu Maßnahmen an unserer Schule im Zusammenhang mit dem Corona-Virus


Auf der Seite des Kultusministeriums finden Sie alle Informationen sowie Merkblätter zum Corona-Virus.

Bitte beachten Sie auch die Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP)

Schöck Bauteile GmbH unterstützt

Die Schalldämmung von Treppen aus Stahlbeton ist im modernen Gebäudebau eine wichtige Aufgabe der Planer und der ausführenden Unternehmen. Daher ist dieser Bereich auch in Lernsituationen für die Auszubildenden im Beton- und Stahlbetonbauerhandwerk, für Maurer*innen und in den Planungsbüros, also für die Bauzeichner*innen verankert.

Nachdem über viele Jahre nur Bilder und Filme über das Internet gezeigt werden konnten, stellte jetzt die Fa. Schöck Bauteile GmbH mit Firmensitz in Baden-Baden die Bauteile als Muster kostenfrei zur Verfügung. Die Schüler*innen können sich jetzt auch aus dem zur Verfügung gestellten Klassensatz des Planungshandbuches Treppenbau wichtige Informationen erarbeiten. Dadurch wird der Unterricht noch anschaulicher und die Einbaumaterialien können auch „begriffen“ werden.

Unser herzlicher Dank geht daher an die Verantwortlichen bei Schöck für die Bereitstellung und damit die Verbesserung unserer Unterrichtsqualität.

Jochen Karrlein

Techniker entfliehen dem Sturmtief Sabine nach Malta

Die diesjährige Studienfahrt der Abschlussklasse der Fachschule Maschinenbautechnik führte Mitte Februar auf die Insel Malta.

Gerade noch dem Sturmtief Sabine entflogen, landete die Maschine mit den Technikern aus Schweinfurt am 09.02. just an dem Tag, an dem das Fest des Apostels Paulus gefeiert wird. Paulus landete durch einen Schiffbuch 60 Jahre nach Christus auf Malta.

Zum Einstieg in die Studienfahrt gab es eine vierstündige Stadtführung in Valletta, der kleinsten Hauptstadt Europas. Mitunter besichtigten die Schüler*innen die Befestigungsanlage Fort St Elmo der Stadt.

Und damit wird schon deutlich, dass das Programm sowohl kultureller Art geprägt war, aber auch technische Informationen in sich hatte. Der sozialen Komponente wurde natürlich ausreichend Raum gegeben.

Sicher der Höhepunkt der Reise war der Besuch des Lufthansa Wartungswerkes.

Die Techniker in spe waren überrascht von der Aussage, dass die Flugzeuge ca. alle fünf Jahre komplett zerlegt, überprüft, erneuert und wieder zusammengebaut werden. Eine weitere berufliche Station war die die Abfüllanlage von General Soft Drinks Co Ltd.

Malta bietet jede Menge Historie und so wurden das Hypogäum von Hal-Saflieni eine über 6000 Jahre alte mehrgeschossige Begräbnisstätte, der Tempel von Tarxien und die Tempelanlage Hagar Qim besichtigt, ebenso dem Stonehenge von Malta, eine über 5000 Jahre alte Tempelanlage. Das Eingangstor der Anlage ist auf den 1 Cent, 2 Cent und 5 Cent Münzen aus Malta zu finden. Weiterhin standen die alte Hauptstadt Mdina mit den St Paul´s Katakomben auf dem Programm. Beeindruckend war hier der gute Erhalt der Befestigung dieser Stadt.

Schwermut zeichnete den Abflugtag nach fünf Tagen Aufenthalt, da das schöne Wetter zurückgelassen werde musste. Dafür waren ein großes Paket Erholung und Entspannung mit an Bord.

Stefan Siegert

Brückenhaus freut sich über Spende

Alljährlich wird für die Abschlussklassen der Abteilungen Kraftfahrzeugtechnik und Fertigungstechnik eine Abschlussveranstaltung organisiert, bei denen sich Schülerinnen und Schüler zu günstigen Preisen ihr Frühstück erwerben können. Kolleginnen und Kollegen aus beiden Abteilungen arbeiten dabei Hand in Hand zusammen. Hierzu gibt es Kaffee und leckere selbstgebackene Kuchen. Wer Herzhaftes sucht, wird mit Wiener und Weißwürsten verköstigt. Die Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit, die Ausbildung Revue passieren zu lassen und sich mit Mitschülern und ehemaligen Lehrkräften auszutauschen. Im Vorfeld des Frühstücks findet eine Besinnung in der Kirche St. Michael statt. Die schulweite Abschiedsveranstaltung rundet schließlich das Programm ab.

Aus den Einnahmen dieser Veranstaltung hat die Dr.-Georg-Schäfer-Schule entschieden, dem Brücke e. V. Schweinfurt eine Spende in Höhe von 350 € zu überreichen. Die Übergabe fand am 12.02.2020 in unserer Schule statt, nachdem die Abteilungskonferenz über die Verwendung der Spende entschied. Der Brücke e. V. Schweinfurt unterstützt und begleitet Jugendliche individuell seit 1995. Der Leiter des Brücke e. V. Schweinfurt Stefan Philipps wurde zur Spendenübergabe eingeladen.

Ganz besonderer Dank gilt auch dem in Elternzeit befindlichen Reinhard Kilian. Durch dessen Engagement der letzten Jahre konnte diese Spendensumme überhaupt zustande kommen.

Christoph Hümmer

Technisches Gymnasium SKF trifft Berufsschule

Im Rahmen ihres Besuches bei SKF in Schweinfurt besuchte Frau Ulrika Wiklander, stellvertretende Schulleiterin des Technischen Gymnasiums von SKF in Göteburg die Dr.-Georg-Schäfer-Schule. Jürgen Stürzenberger, verantwortlich für die Ausbildung bei SKF Schweinfurt, knüpfte den Kontakt.

Schulleiter Matthias Paul präsentierte die Schule, die Berufliche Bildung in Bayern sowie die Zusammenhänge des föderativen Schulsystems in Deutschland anhand einer englischsprachigen Präsentation. Konkret ging er auf die Zusammenarbeit zwischen Ausbildungsbetrieb und Schule ein, die im dualen System insbesondere zwischen dem Unternehmen SKF und der Dr.-Georg-Schäfer-Schule freundschaftlich gepflegt werden. Anhand der Industrie- und Zerspanungsmechaniker stellte er die Ausbildungsschwerpunkte sowie die Stundenverteilung für diese Ausbildungsberufe vor.

Anschließend führten Matthias Paul und Roland Kiesel als Übersetzer die Gäste durch das Haus. Angesteuert wurden die Ausbildungsstätten zur Hydraulik, CNC-Fertigung und zur Fertigungstechnik. Den Abschluss bildete die Industrie 4.0 Anlage, die erst seit kurzem für über € 200 000.00 eingerichtet wurde. Frau Wiklander zeigte sich beeindruckt von der Anlage und den Ausführungen von Andreas Fuß. Sie könnte sich so eine Anlage auch an ihrer Schule gut vorstellen.

Mit einem in der Fertigungstechnik hergestellten persönlich gravierten Flaschenöffner verabschiedete sich der Schulleiter von den Gästen, nicht ohne sie zu einem weiteren Besuch einzuladen.

Jochen Karrlein

Vierzigjähriges Dienstjubiläum

Dagmar Göbl, die „Verwaltungschefin“ unserer Schule

„Geh mal zur Frau Göbl, die wird es wissen!“ – So lautet schon seit vielen Jahren die Antwort, wenn Lehrerkolleg*innen mit ihren Fragen in die Verwaltung kommen. Der geballte Erfahrungsschatz verleiht Frau Göbl die Stellung einer Wikipediafunktion, wenn es um die Lösung von Verwaltungsangelegenheiten in unserer Schule geht.

Gerd Prokein, Matthias Paul, Dagmar Göbl und Annett Hellmuth bei der Übergabe der Danksagung

Ihr Rat und ihr Mitdenken sind immer eine große Hilfe – und besonders das Schulleitungsteam bedankt sich im Namen aller Kolleg*innen für die langjährige gute Zusammenarbeit.

Seit 1980 arbeitet Frau Göbl an unserer Schule und hat alle Veränderungen seitdem mitgemacht. Nicht nur die vielen personellen Wechsel von Lehrkräften und Schulleitern, sondern auch die Schulreformen wie Sprengelbildungen und Blockbeschulung verlangten laufend, sich den neuen Erfordernissen anzupassen. Nicht zuletzt die Einführung des Computers verbannte die Schreibmaschine und den Karteikasten vom Büroalltag, so dass detailliertes Wissen in Softwareanwendungen eingefordert wurde.

Hinzu kam noch das mehrmalige Umziehen der gesamten Verwaltung während der Asbestsanierung bis zum Jahre 2007. Auch die sich ändernde Schülerschaft mit ihren vielen neuen Anforderungen musste betreut werden: Gastarbeiterkinder aus der Türkei, dann die Spätaussiedler*innen aus Rußland und 2015 mit der Flüchtlingswelle Schüler*innen aus Syrien, Afghanistan, Somalia und anderen Staaten.

Bis heute hat Frau Göbl ihren Optimismus nicht verloren und ein Burnout nach 40 Jahren ist kein Thema. Mit viel Geschick gestaltet sie liebevoll Glückwunschkarten und Einladungsschreiben für unsere Schule und sorgt für eine angenehme Arbeitsatmosphäre im Büro.

Im Rahmen der Weihnachtsfeier überreichten Schulleiter Matthias Paul und Stellvertreter Gerhard Prokein die Ehrenurkunde im Namen des Sozialministeriums. In diesem Zusammenhang erhielt Dagmar Göbl auch eine selbstgestaltete Dankurkunde der Schulfamilie.

Gerd Prokein

Schweinfurter Technik brachte Tante Ju auf Trab

AKI-Museum freut sich über seltenen Sternmotor BMW 132 – Aushängeschild für Sonderausstellung

Alte Sternmotoren haben ihren eigenen, unverwüstlichen Charme: Die Szene aus dem Klassiker „Flug des Phoenix“, bei der nach einem Wüstenabsturz der Pilot nur eine Handvoll Zündpatronen „verfeuern“ darf, um per Coffman-Starter den Propeller anzuwerfen, zwecks Überleben, hat 1965 Filmgeschichte geschrieben.

Im „Kleinen Industriemuseum“ an der Gutermann-Promenade ist ein heimischer Verwandter der „Radial Engine“ zu bestaunen. Der Nummer nach könnte es sich bei dem historischen Flugmotor, der nun offiziell als Dauerleihgabe übergeben worden ist, um eine Sonderanfertigung handeln: 123456. Ansonsten ist die Herkunft rätselhaft: Der zu Lehrzwecken aufgeschnittene „Sternmotor BMW 132“ soll sich von Beginn an in der Dr.-Georg-Schäfer-Berufsschule, in der Geschwister Scholl-Straße, und zuvor in der Ludwig-Erhard-Berufsschule, in der Ignaz-Schön-Straße, befunden haben. Zeitzeugen, die wissen, wie der Motor in die Kugellagerstadt gekommen ist, sind aufgerufen, sich an den „Arbeitskreis Industriekultur (AKI)“ zu wenden, der das Museum betreibt. Eine Theorie vermutet, dass das Relikt aus der Lehrwerkstatt von Kugelfischer stammt, unweit der älteren Berufsschule. Sicher ist, dass die Kugellager, gemäß Prägung, von FAG Kugelfischer geliefert worden sind. Vom robusten, luftgekühlten Neunzylinder-Sternmotor wurden zwischen 1933 und 1945 mehr als 21 000 Stück in Flugzeuge eingebaut: als BMW-Weiterentwicklung eines Lizenz-Fabrikats des US-Herstellers Pratt & Whitney. Im Standardbetrieb wurden 690 PS auf die Propeller geschickt, in der Spitze 1136 PS.

Die Aerodynamik der eher ventilatoren- als turbinenähnlichen Triebwerke stellte die Ingenieure noch vor Probleme. Aber als kräftige „Arbeitstiere“ waren sie gefragt, nicht zuletzt beim Militär. Legendär ist der Einsatz an den Flügeln und der Schnauze des dreimotorigen Transportfliegers Junkers Ju-52, bekannt als „Tante Ju“. 1938 wurde mit einem Motor gleicher Bauart der erste Atlantikflug von Berlin nach New York gemeistert.

Der Lehrmotor dient nun als Aushängeschild für die Sonderausstellung „Schweinfurt und die Luft- und Raumfahrt“, zu der das Kleine Industriemuseum ab 28. März einlädt. Zündpatronen werden natürlich keine krachen: Der Motor wurde mit Zündkerzen gestartet und läuft heute, um die Funktionsweise der Zylinder zu demonstrieren, elektrisch.

Uwe Eichler, Schweinfurter Tagblatt am 07.02.2020

Rückengerechte Ausstattung

In den Bauzeichnerklassen werden jedes Jahr Umschüler mitbeschult, die ihren bisherigen Beruf auf Grund eines Unfalls oder einer Einschränkung nicht mehr ausüben können. Die zuvor ausgeübten Berufe sind sehr unterschiedlich. Ob Maler, Maurer, Erzieher oder Schreiner, die meist schon etwas älteren Umschüler müssen sich auf ihre jüngeren Kolleginnen und Kollegen in der Klasse einlassen – und umgekehrt. Das gelingt meist gut und befruchtet die Arbeit aller ungemein.

Jürgen Güthlein bei der Arbeit

In diesem Schuljahr wird ein Umschüler beschult, dessen Alter höher ist als aller anderen zuvor. Jürgen Güthlein zeigte sich als Vater zweier erwachsener Kinder zu Beginn skeptisch, ob er in der Klasse Anschluss finde. Dies hat sich wunderbar eingestellt.

Auf Grund massiver Rückenbeschwerden konnten die Verantwortlichen der Dr.-Georg-Schäfer-Schule ihm jetzt einen höhenverstellbaren Tisch und eine höhenverstellbare und bewegliche Sitzhilfe geben. Für Jürgen Güthlein und seine Wirbelsäule eine ungemeine Erleichterung.

Jochen Karrlein

Ausstellung zu Antisemitismus und Reichspogromnacht 1938

Anlässlich des sich jährenden Judenpogroms am 9. November und eines bundesweit ansteigenden Antisemitismus, führte die Fachschaft Religion der Dr.-Georg-Schäfer-Schule in Schweinfurt Unterrichtsprojekte zu diesem Thema in unterschiedlichen Klassen durch.

Klaus Warmuth mit den Schülern des Projekts

Grundlage der Ausstellung an unserer Schule war Bildmaterial zum Novemberpogrom 1938 in Deutschland, das Yad Vashem in Jerusalem zusammengestellt und dokumentiert hat. Diese Bildreihe kommentiert die Zeit nach dem ersten Weltkrieg (Weimarer Republik) bis hin zur Zerstörung jüdischer Geschäfte und Synagogen als Akt der Willkür, organisiert von den Nazis. Sie warf ein Bild auf den Exodus vieler Juden sowie die Bedeutung des Zionismus und der Gründung des Staates Israels. Ergänzt wurde diese Ausstellung mit schülereigenen Plakaten.

Klaus Warmuth, Religionslehrer und Ehrenamtlicher im jüdischen Museum Shalom Europa in Würzburg