Technikerschule erlebt die Technologietage der Firma Wütschner

Am 8. und 9. November fanden bei der Firma Wütschner Industrietechnik GmbH in Schweinfurt die Technologietage statt. Mehr als 30 Aussteller aus dem Bereich der zerspanenden Fertigung mit Werkzeugmaschinen präsentierten auf über 1500 qm ihre neuesten Entwicklungen.

Livevorführung an der CNC Fräsmaschine

Hierzu war die Technikerschule, wie schon in den vergangenen Jahren, wieder eingeladen. Den beiden Klassen der Technikerschule war es möglich, im Rahmen eines Unterrichtsgangs am 8. November, sich selbständig auf dem Messegelände zu informieren. Neben den Schülerinnen und Schülern der beiden Technikerklassen waren auch zahlreiche weitere Auszubildende mit Ihren Ausbildern und mehrere Lehrer der Dr.-Georg-Schäfer-Schule auf der Messe vertreten.

Die Ausstellungsstücke an den Messeständen wurden insbesondere über persönliche Gespräche mit den Messeausstellern begreifbar. Viele Produktinnovationen zeigten sich in Form von stetiger Verbesserung der Produkte. Überdies waren auch komplett neue Ideen im Bereich der Zerspanung ausgestellt.

Es vibrierte und brummte beeindruckend in der gesamten Halle während der Livevorführungen an der CNC-Fräsmaschine. Über große Bildschirme konnte das fachkundige Publikum bestaunen, welch enorme Möglichkeiten in modernen Werkzeugmaschinen stecken. Die Späne spritzten in alle Richtungen, als die Fräser die komplexen Konturen in das Werkstück schnitten.

Die Einladung pries die Ausstellung unter folgendem Motto an: „neben vielen fachlichen Highlights warten zudem an beiden Tagen ein zünftiges Weißwurstfrühstück sowie regionale Genüsse in einem angenehmen Ambiente auf Sie“. Abgesehen von der fachlichen Seite, die schon lobend erwähnt wurde, war auch die kulinarische Auswahl der Messe vollends überzeugend. So rundete sich der Messebesuch ab und es bleibt der Ausblick auf die nächsten Jahre, in denen sicher wieder Neuheiten aus der Welt der Zerspanung ausgestellt werden.

verfasst von Eckhard Specht

Erstmalig Auslandsstudium für Techniker an der University of Bolton in England möglich!

Über die vergangenen Jahre hatten zahlreiche besonders engagierte Technikerschulabsolventen nach ihrem Abschluss an der Technikerschule für Maschinenbau ein Auslandsstudium an der Glyndwr Universität in Wales aufgenommen.

Das Besondere an diesem Studium ist, dass die gesamten Leistungen, die die Absolventen der Technikerschule erbracht haben, auf das Studium angerechnet werden. Somit war es in nur einem Jahr möglich, den akademischen Abschluss des Bachelors im Maschinenbau zu erwerben und in einem zweiten Jahr den Master. Leider wurde das Programm in der Form letztmalig 2018 angeboten, auch bedingt durch die Wirren des Brexit.

In diesem Herbst startete nun an der University of Bolton ein Nachfolgeprogramm, das auf den bewährten Modulen des Vorgängerprogramms aus Wales beruht. Um auch in den gegenwärtigen Technikerschulklassen, die Neugier auf dieses Studium zu wecken, fand am 04.11.19 eine Informationsveranstaltung für die aktuellen Technikerschülerinnen und -schüler hierzu statt.

Erfahrungsaustausch für Technikerschüler

Unsere Technikerschule hat gegenwärtig einen Alumnus in dem Bolton Studienprogramm. Er berichtete den Anwesenden ausführlich über seine bisherigen Erkenntnisse als frisch gestarteter Auslandsstudent. Zahlreiche Fragen von den sehr interessierten Schülerinnen und Schülern rundeten seine Ausführungen ab.

Insbesondere faszinierte das Auditorium die Einschätzung über den Schwierigkeitsgrad des Studiums: „Das ist gut machbar mit einem in Bayern erworbenen Technikerabschluss im Maschinenbau.“

Es bleibt für die nächsten Jahre zu hoffen, dass sich das frisch gestartete Studienprogramm in Bolton zu einem ähnlichen Selbstläufer entwickelt, wie das bisherige in Wales.

verfasst von Eckhard Specht

Besuch der IAA

Am Mittwoch, den 18.09.2019, starteten Rolf Hoffmann und Simon Manger um 7 Uhr mit zwei Klassen der KFZ-Abteilung von Schweinfurt aus mit dem Bus in Richtung Frankfurt am Main. Ziel der Klassen KFZ 10B und KFZ 11B war die internationale Automobilausstellung im dortigen Messezentrum.

Die KFZ-Klassen beim Besuch der IAA in den Hallen der Messe Frankfurt

Gegen 9:30 Uhr dort angekommen, durften die Schülerinnen und Schüler die Messe auf eigene Faust erkunden. Somit konnte jeder seinen Messetag nach eigenem Interesse individuell gestalten und Schwerpunkte festlegen, was bei der Größe des Messegeländes durchaus notwendig war. Trotz Fernbleiben einiger großer Automobilhersteller, was von diesen im Vorfeld bereits angekündigt wurde, gab es viele interessante Themenbereiche zu sehen. Das Motto der Messe „Driving Tomorrow“ machte ihrem Namen alle Ehre. Neben zahlreichen Neuerungen in der Elektromobilität und zu alternativen Antrieben gab es einiges zu vernetztem und automatisiertem Fahren zu sehen. Zudem stellten große renommierte Zulieferbetriebe ihr Produktportfolio vor. Wer nach den vielen technischen Neuheiten lieber etwas in automobiler Nostalgie schwelgen wollte, konnte dies im dortigen „IAA Heritage“-Pavillon tun. Hier stellte Motorworld einige automobile Klassiker zur Schau.
Um 15 Uhr war es dann wieder soweit, die Heimreise anzutreten. Alle Schülerinnen und Schüler fanden sich pünktlich und wie vereinbart am Bus ein. Nach einem kurzen Gruppenfoto als Erinnerung ging es zurück auf die Autobahn Richtung Schweinfurt. Das positive Feedback der beiden Klassen bestätigte den Eindruck der Lehrkräfte über einen ereignisreichen und aufregenden Tag. Mit der Ankunft gegen 18 Uhr in Schweinfurt endete schließlich ein interessanter und spannender Schulausflug.

verfasst von Simon Manger

Staatssekretärin Anna Stolz zu Besuch

Anna Stolz, Staatssekretärin am Staatsministerium für Unterricht und Kultus, besuchte Anfang Oktober die Dr.-Georg-Schäfer-Schule in Schweinfurt. Anna Stolz folgte damit der Einladung des Schulleiters Matthias Paul auf Anregung des Hauptpersonalrats Wolfgang Lambl.

Besuch der Werkstätten der Abteilung Fertigungstechnik

Eine kurze Vorstellung der Anwesenden und ein Überblick über die Schule eröffnete das Treffen, das der Staatssekretärin einen Einblick in die Vielfältigkeit der beruflichen Schulen geben sollte. Ein sich anschließender Rundgang durch das Schulhaus eröffnete Perspektiven auf die Robotik in Aktion, eine Demonstration an einer CNC-Drehmaschine und einen Blick hinter die Kulissen in der Kfz- Werkstatt.

In der sich anschließenden Gesprächsrunde waren u. a. die Digitale Bildung, die Modernisierung der Ausstattung der Schule sowie die Weiterbildung der Lehrkräfte Thema der Diskussion. Frau Stolz zeigte sich kompetent und offen für die Anliegen der beruflichen Schulen und notierte sich die im Schwerpunkt angesprochenen Punkte der Teilnehmer.

Gesprächsrunde, von links nach rechts: Schulleiter Matthias Paul, Staatsekretärin Anna Stolz, Hauptpersonalrat Wolfgang Lambl, Personalratsvorsitzende Annett Hellmuth

Nach knapp eineinhalb Stunden waren sich die Beteiligten einig, dass der Besuch gewinnbringend war. Natürlich hoffen die Vertreter der Schule, dass die Anliegen der beruflichen Schulen in München bei Entscheidungen jetzt umso mehr berücksichtigt werden.

verfasst von Jochen Karrlein

Unser Kollegium wächst!

Neue Kollegen SJ2019/20
von links nach rechts: Christoph Hümmer, Tim Wedlich, Andreas Fuß

Wir freuen uns, drei neue (alte) Kollegen zu begrüßen und vorzustellen.

Ein herzliches Willkommen an Christoph Hümmer in der Fertigungstechnik, an Andreas Fuß und Tim Wedlich, zwei neue Kollegen in der Elektrotechnik mit Zweitfach Mathe. Herr Wedlich war bereits letztes Jahr als Referendar für Elektrotechnik, der viel Ehrgeiz, Sympathie und Einfühlungsvermögen gezeigt hat, an unserer Schule. Nun zählt er fest zu unserem Kollegium. Ebenso ist unser neuer Kollege Herr Fuß kein Unbekannter, da sich dieser bereits als Schüler mit unserer Schule vertraut gemacht, daran anknüpfend sein Studium in Erlagen absolviert und schließlich sein Referendariat in Lohr am Main erfolgreich abgeschlossen hat. Zuletzt hat sich auch Herr Hümmer als Referendar im Seminar für Metalltechnik (2017/18) mit Zweitfach Mathe an unserer Schule als sehr zuverlässige, erfolgreiche und nette Lehrkraft gezeigt.

Das Kollegium und die Schulleitung wünschen euch neue Herausforderungen und Aufgaben, an denen ihr wachsen könnt, gute und gewinnbringende Gespräche, und ganz viel Spaß und Freude als Lehrer an unserer Schule.

verfasst von Sarah Schraut

Technikerschule auf Messebesuch zur EMO in Hannover

Die EMO versteht sich als Weltleitmesse der Metallbearbeitung. 130000 Fachbesucher werden hierzu an den sechs Ausstellungstagen erwartet. Angesichts dieser beeindruckenden Fakten, wollte auch die Technikerschule einen Einblick in das weite Feld der Fertigungstechnik mit hochmodernen Maschinen erlangen.

Messebesuchsgruppe mit den begleitenden Lehrkräften Siegert, Baumgart und Specht

Am Donnerstag, dem 19.September 2019 ging es um 5:30 Uhr mit dem Bus los auf den Weg nach Hannover. Nach der Ankunft gegen 10:30 Uhr haben die Schüler und die drei begleitenden Lehrkräfte eine Besuchszeit von vier Stunden verabredet. So hatte jeder die Möglichkeit sich seinen fertigungstechnischen Interessen zu widmen.
Die Bandbreite an Themen war sehr beeindruckend. Von besonderem Interesse waren bei vielen die neuesten Entwicklungen in der additiven Fertigung, auch unter 3D Druck bekannt. Als weiteres Highlight wurde die Ausstellung der verschiedenen Werkzeugmaschinen empfunden. Eine Fräsmaschine imponierte durch ihre schiere Größe. Der Bearbeitungsraum hatte die Abmaße eines großen Klassenzimmers. Ebenfalls ließ der hohe Grad an Automatisierung der Fertigungszellen das Herz der technikversierten Schüler höherschlagen. Hier wurde hautnah spürbar, wie die technische Entwicklung in Zeiten von Industrie 4.0 rasant voranschreitet.
Bei der Rückfahrt wurde durch das Feedback deutlich, dass man in der vierstündigen Besuchszeit allenfalls einen groben Überblick gewinnen konnte. Eine Äußerung hierzu lautete: „da hätte ich eine ganze Woche verbringen können, um alles zu sehen!“.
Mit der Ankunft in Schweinfurt gegen 19:30 Uhr endete dieser anstrengende, aber sehr informative Messebesuch.

verfasst von Eckhard Specht

Seminar im SJ 2019/20

Hallo!

Wir sind die neuen Referendare im Metallseminar von Frau Keppner-Siegert. Unsere Namen sind Lukas Steigerwald, Christoph Seuffert und Johannes Trommler. Die letzten Jahre haben wir zusammen an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen und Nürnberg studiert und uns auch in unseren Unterrichtsfächern (Mathematik & Sozialkunde) schlau gemacht. Wir freuen uns darauf hier Unterricht zu erleben und mitzugestalten.

Wir sehen uns!

Johannes, Christoph, Lukas

Neue Referendare im zweiten Ausbildungsjahr

Drei Referendare sind heuer neu an unserer Schule, um ihre Ausbildung zum Lehrer im zweiten Ausbildungsjahr abzuschließen. 

von links nach rechts: Fabian Tell, Marius Adler, Sascha Schmitt

Wir begrüßen mit Herrn Marius Adler und Herrn Sascha Schmitt zwei neue Kollegen in der Bauabteilung und mit Herrn Fabian Tell einen neuen Kollegen in der Fertigungstechnik. Herr Tell war bereits im vergangenen Jahr an unserer Schule im Seminar Metalltechnik, die Herren Adler und Schmitt besuchten die Seminarschule in Würzburg. Als Betreuungslehrer agieren OStR Stefan Nölscher, OStR Aldo Lütgenau und StR Micha Engel. 

Das Kollegium und die Schulleitung wünschen den Referendaren an der Einsatzschule jede Menge neue Erfahrungen, gute Gesprächspartner und Vorbilder und natürlich viel Erfolg für die anstehenden Prüfungen.

verfasst von Jochen Karrlein

Dynamischer Start ins neue Schuljahr!

Mit rund 600 neuen Schülerinnen und Schülern startet unsere Schule ins neue Schuljahr. Erfreulich groß war die digitale Anzahl der Erstanmeldungen über die Homepage der Schule. Diese fand heuer das erste Mal statt und wurde von über 500 Neuanmeldenden genutzt. 

Bestens vorbereitet waren die Lehrkräfte der Schule, um am Montag den Neuankömmlingen den Großteil der für unsere Schule wichtigen Informationen mitzugeben und sie in den gemeinsamen Umgang im Haus einzuführen. Dass in diesem Schuljahr regulär der volle Unterricht außer Sport geplant ist, liegt daran, dass die Anzahl der Lehrkräfte in diesem Jahr solide allen Unterricht abdecken können. 

Neu ist, dass alle Schülerinnen und Schüler, die jetzt eine Ausbildung begonnen haben oder in einer Sprengelklasse das erste Mal im Haus sind, einen Ordner und einen Block mit dem Schullogo sowie einen Maßstab eines Sponsors zum Schulanfang bekamen. Die Resonanz zeigte sich mehr als positiv.

verfasst von Jochen Karrlein